Montag, 30. Mai 2016

"Die- gehen- immer- Cupcakes"


Bei dieser Überschrift braucht es nicht viele Worte!


Double Chocolate Cupcakes

 






 
Man braucht ein Rezept für Cupcakes, die schnell und einfach zu machen sind, aber die Naschkatzen immer wieder verzücken. Dies ist mein "Die-gelingen-immer-und-schmecken-fantastisch"- Cupcake Rezept. Zweierlei Schokolade verzücken die süßen Sinne. Joghurt macht den Teig besonders locker. Das Schoko-Frosting ist sündhaft gut! 
Wie man die kleinen Törtchen verziert, ist der Kreativität ganz frei überlassen. Für einen Kindergeburtstag wären bunte Streusel und kleine Fähnchen optimal. Wenn es etwas Elegantes sein soll, kann man auf das Frosting Blüten setzen. Ich habe mich für die besonders schokoladige Dekoration entschieden.
Etwas Schokolade in Ehren kann wohl niemand verwehren!

Viel Spaß wünscht Dir 
Deine Frau Hummelsüß






Zutaten
(für 12 Cupcakes)

  • 100g weiche, laktosefreie Butter
  • 4 EL brauner Zucker
  • 2 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 150g Weizenmehl, Typ 405
  • 1 TL Backpulver
  • 4-5 EL laktosefreier Naturjoghurt
  • 100g Weiße Schokolade

  • 150g weiche, laktosefreie Butter
  • 80g Puderzucker
  • 70g Edelbitterschokolade, mind. 75% Kakaoanteil



Zubereitung

  1. Ofen auf 180°C, Ober- und Unterhitze vorheizen. Muffinförmchen fetten und leicht mehlen, oder mit Papierförmchen auslegen.
    Schokolade hacken.
  2. Butter mit Zucker und Salz luftig aufschlagen. Eier einzeln unterrühren. Mehl mit Backpulver, im Wechsel mit dem Joghurt dazu geben. Schokolade unterheben.
    Auf die Förmchen verteilen und für 20 Minuten backen. Auskühlen lassen.
  3. Für das Topping die Schokolade über dem heißen Wasserbad unter Rühren schmelzen. Handwarm abkühlen lassen.
    In der Zwischenzeit die Butter mit dem gesiebten Puderzucker luftig aufschlagen. Schokolade teelöffelweise unterrühren. Auf den Muffins verteilen (Mit einem Teelöffel, oder einem Spritzbeutel). Nach Belieben verzieren.

Samstag, 28. Mai 2016

Die Fruchtbombe!

Happy Birthday to you! Happy Birthday to youuuuu!
Ein Jahr ist schon wieder vorbei und mein Partner beging seinen Ehrentag - (m)ein kleiner Geburtstagsmuffel! Und wie schon das Jahr zuvor war ich aufgeregter als er. 
Besondere Wünsche hatte er nicht: Kuchen für die Klasse in der Bautechniker-Schule und ein gutbürgerliches Abendbrot für uns und seine Eltern. 
Da dachte ich mir, dass der Nachtisch der Kuchen sein könnte. Aber sein Hinweis, dass dies nicht der Fall sein wird, hätte ich ernster nehmen sollen. 
Mit einem fast leeren Kuchenblech kam er nach Hause - im Gepäck viele, viele Komplimente! 
Ein fruchtbombiger Erfolg!


Rote Grütze - Streuselkuchen

 





Du fragst dich, was den Kuchen so besonders macht? Das sind genau zwei ausschlaggebende Argumente: 

1. Selbstgemachte Rote Grütze - fruchtiger geht es nicht!
2. Buttrige Streusel - oben und unten! 

Diese zwei Komponenten verbinden sich zu einem unwiderstehlichen Duo von dem man nicht mehr lassen kann. (Ich hätte noch eine kleinere Version machen sollen - ganz für uns zwei allein!)
Das Beste daran: Für diesen Kuchen braucht man nicht viele Backkünste. In wenigen Minuten ist der Kuchen im Ofen - ohne Schweißtropfen auf der Bäckerstirn! 


Also trau Dich an die Backschürze heran und belohne Dich selbst mit diesem Zuckerstück!

Deine Frau Hummelsüß







Zutaten
(für 1 großes, tiefes Backblech)

  • 1kg rote Früchte (z.B. Johannisbeere, Himbeeren,...), oder TK
  • 700ml roter Multivitaminsaft
  • 2 Päckchen Rote Grütze Pulver
  • 7 EL Zucker

  • 650g laktosefreie Butter
  • 250g Zucker
  • Mark einer Vanilleschote
  • 800g Dinkelmehl, Typ 603
  • 300g Weizenmehl, Typ 405
  • Etwas Zucker zum Bestreuen



Zubereitung

  1. Früchte waschen und putzen. Alternativ TK- Früchte auftauen lassen. 500ml Saft aufkochen lassen. Restlichen Saft mit Zucker und Rote Grütze- Pulver verrühren, in den Topf geben und unter Rühren dicklich einkochen. Früchte unterheben. Beiseite stellen.
  2. Vanilleschote längs halbieren und mit der Messerspitze das Mark herauskratzen. Butter in Flocken in eine große Schüssel geben. Mit Vanillemark, Zucker und den Mehlen zu Streuseln verarbeiten. Dabei den Teig zwischen den Finger zerreiben. Aber nicht zu lang, da der Teig dann wieder feucht wird. In diesem Fall etwas Mehl dazugeben.
  3. Ofen auf 180°C, Ober- und Unterhitze vorheizen. Backblech mit Backpapier auslegen.
    2/3 der Streusel zu einem Boden mit Rand andrücken. Grütze darauf verteilen. Restliche Streusel darüber verteilen. Mit etwas Zucker bestreuen.
    Für 40-45 Minuten backen. Auskühlen lassen.

Mittwoch, 25. Mai 2016

Der Deutsche und sein Brot

Wir Deutsche sind im Ausland für einige Charakterzüge bekannt. Vielleicht sollte man sie besser "Klischees" nennen. Ob es für einen selbst zutrifft, entscheidet man für sich! 
Pünktlichkeit, Ordnung, Verlässlichkeit... Meiner Meinung nach Eigenschaften, die einen Menschen im Leben weiterbringen können. 
Es gibt noch eine weitere Eigenart, die man uns nachsagt: Demnach kann ein Deutscher ohne sein Brot nicht glücklich werden!
Ich beantworte das folgerndermaßen:



Roggen- Thymian Zopf



Na gut. Ich bekenne mich dazu! Auch ich gehöre zu denjenigen, die glücklich sind, wenn man mir eine Scheibe Butterbrot vorsetzt. Allerdings sollte ich anmerken, dass ich in dieser Angelegenheit etwas anspruchsvoll geworden bin...
Denn es besteht ein großer Unterschied zwischen industriell hergestellten Brot und dem eines Bäckers. Und ohne mich nun selbst loben zu wollen: am Besten schmeckt das Brot aus dem eigenen Ofen. Der Vorteil daran ist, dass man nach Herzenslaune verschiedene Mehle, Körner, Kräuter und Gewürze kombinieren kann. Einen ersten Vorgeschmack geben Dir meine Rezepte zum Bärlauchpesto- und Tomatenbaguette!







Brot zu backen sollte Dich nicht abschrecken! Es ist einfacher als man denkt. Nur etwas Zeit solltest Du einplanen, um der Hefe die Möglichkeit zu geben ihre Arbeit zu leisten. 
Gut zu wissen: je grober das Mehl desto mehr Flüssigkeit ist nötig! Aber das merkst Du selbst, wenn Du den Teig in Deinen Händen hast. 
Also viel Spaß beim Vermengen, Kneten, Bestreuen, Backen- und natürlich Genießen!

Deine Frau Hummelsüß 
(Danke an die liebe Marlene für ihre Utensilien, die ich für meine Fotos nutzen durfte!)



Zutaten

  • 150g Roggenvollkornmehl
  • 350g Weizenmehl, Typ 405
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 2 TL getrockneter Thymian
  • 1 EL Salz
  • 50ml Olivenöl
  • 220ml lauwarmes Wasser

Zum Besträuen: 1 EL Olivenöl, grobes Meersalz, getrockneter Thymian, Leinsamen



Zubereitung

  1. Mehle mit Trockenhefe, Thymian und Salz in einer großen, weiten Schüssel mischen. Öl und Wasser dazugeben. Zu einem glatten Teig verkneten. Zugedeckt an einem warmen Ort für ca. 45 Minuten ruhen lassen. 
  2. Ofen auf 220°C, Ober- und Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. 
  3. Teig noch einmal durchkneten. In drei gleich große Stücke teilen. Jedes Teigstück zu einer Rolle von ca. 40cm formen. Die drei Rollen am oberen Ende zusammendrücken. Dann zu einem Zopf flechten. Enden zusammendrücken und unter den Zopf schlagen. Auf das Backblech setzen.
  4. Zopf mit dem Olivenöl bestreichen. Salz, Thymian und Leinsamen darüber streuen. 
    Für ca. 40 Minuten backen. Auskühlen lassen.


Montag, 23. Mai 2016

Ein Plädoyer für alle Großeltern!

Mal so unter uns: was die Backkünste angeht, gibt es offenbar eine Hierarchie. Zumindest in unserer Familie! Oma kann eindeutig am Besten backen! Danach meine Mama. Und ich? Hm...da mag ich mich nicht einordnen. Ich spiele (noch) nicht in der Liga der großen Meisterinnen. Aber abwarten! Vielleicht bin ich irgendwann die Oma, die keiner in der Backstube übertreffen kann. Möglicherweise mit diesem Leckerbissen:

Guter Apfelkuchen

 

Wenn meine Oma bäckt, dann müsst ihr euch das so vorstellen: 
In ihrer großen weißen Plastikschüssel rührt sie alle Zutaten zusammen - mit ihrem urigen, knallorangen Mixer. Man könnte meinen, dass der in ein Vintage- Museum gehört. Aber weit gefehlt! Dieses Gerät existiert schon so lang, wie ich denken kann und es rührt, rührt, rührt weiterhin. Wenn sie Blechkuchen macht (ihr Bienenstich ist einfach himmlisch, unangefochten, königlich...Kann bitte mal jemand ein Wort erfinden, um das treffend zu beschreiben?), dann ist das ein Blech so wie man es sich vorstellt: braune und schwarze Flecken von längst vergangenen Festen, leicht gewellt... eben ein Oma-Backblech! Und weil dieses vorn keine Kante hat nimmt sie alte Brotstücken damit der Teig nicht in den Ofen tropft. 
Wenn ich Dir davon erzähle, wird mir ganz heimisch zumute. Es gibt Backgriffe, die kann man nur von seiner Mama lernen... und dann gibt es diese Tipps und Tricks, die nur Oma/ Opa kann. 





Deswegen mein Anliegen an Dich: 

Wenn Du zu den glücklichen Menschen dieser Welt zählst, der noch eine Oma und einen Opa hat. Dann rede mit ihnen! Hör ihnen zu! Frage nach! 
Diese Lebensweisheiten werden Dich bereichern. Es müssen ja keine Tipps zum Backen oder Kochen sein. Vielleicht weiß dein Opa, wie man ein Kartoffelbeet richtig pflegt?! Oder Oma hat einen Rat bei dem hartnäckigen Fleck auf dem weißen Hemd?!
Auf jeden Fall solltest Du Dir immer wieder bewusst machen, dass Großeltern zu haben ein besonderes Privileg ist! Die Verbindung zu ihnen ist unvergleichbar und ihre Liebe unübertroffen...

 
Deine Frau Hummelsüß




Zutaten
(für ca. 12 Stücke)

  • 200g laktosefreie Butter
  • 5 EL + 3TL Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 4 Eier
  • 300g Weizenmehl, Typ 405
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 4 EL laktosefreier Naturjoghurt, alternativ: Milch
  • 2-3 große Äpfel

  • Puderzucker zum Bestäuben



Zubereitung

  1. Springform mit 26cm Durchmesser fetten und leicht mehlen, oder mit Backpapier auskleiden. Ofen auf 180°C, Ober- und Unterhitze vorheizen.
  2. Butter mit 5EL Zucker und Salz luftig aufschlagen. Eier einzeln unterrühren. Dabei pro Ei eine halbe Minute aufwenden. Mehl mit Backpulver mischen  und im Wechsel mit dem Joghurt zur Butter-Ei Masse geben. In die Springform füllen.
  3. Äpfel waschen, schälen, vierteln und entkernen. In die Viertel längs Streifen einschneiden. Dabei am oberen Teil nicht einschneiden, sodass die Stücke zusammenhalten.
    Äpfel leicht in den Teig drücken. Mit 2 EL Zucker bestreuen. Für ca. 30 Minuten backen. Auskühlen lassen. Mit Puderzucker bestäubt anrichten.


Samstag, 21. Mai 2016

Plopp! Plopp! ... Plopp!

Heute ein Beitrag für alle Film- Verrückten und Serien-Junkies...
Nein, ich bringe keinen Spoiler über Game of Thrones und ich gebe auch keine Kritik zum aktuellen Kinoprogramm ab!
Ich hole Dir das Kino- Feeling nach Hause! (Damit dein Portemonnaie etwas verschnaufen kann.)
Denn die Popcorn-Kasse ist heute in Deiner Küche!
Garantiert einfach und ein Publikumsliebling!


Süß-scharfes Popcorn mit weißer Schokolade und Cayennepfeffer

 



Wie ein guter spannender Film entführt Dich dieses Geschmackserlebnis zunächst zu süßen Momenten, um gegen Ende die gefährliche Seite herauszukitzeln. Auf der Zunge löst scharfer Cayennepfeffer die süße Verführung weißer Schokolade ab und entlockt Deinem Publikum ein erstauntes "Das hätte ich ja nun nicht gedacht!". 
"Der Winter naht!" nicht, aber glückliche Zuschauer sind garantiert - mit der Option auf einen erneuten Besuch!



Und so geht's:

100g laktosefreie Weiße Schokolade über dem Wasserbad schmelzen. Dabei immer wieder umrühren. Beiseite stellen.
2 EL Öl mit 100g Popcornmais in einem großen Topf MIT Deckel erhitzen! Wenn die Körner aufpoppen den Topf ab und zu schütteln, damit alle Körner aufploppen können. Wenn kein Geräusch mehr zu hören ist, den Ofen vom Herd nehmen und das Popcorn in eine große Schüssel füllen. 
1TL Cayennepfeffer darüber streuen und das Popcorn darin schwenken. Nun nach und nach die flüssige Schokolade unterrühren. Auf ein mit Backpapier ausgekleidetes Backblech verteilen und kurz auskühlen lassen.  
In einem luftdichten Gefäß aufbewahren, damit das Popcorn kross bleibt!



 


Viel Spaß!
Deine Frau Hummelsüß



Mittwoch, 18. Mai 2016

365 Tage - Du!

Am 15.05.2015 veränderte sich alles grundlegend! Der Mann, der in mein Leben getreten war, gab mir zu verstehen, dass er genauso fühlt wie ich! 
Es waren Gemeinsamkeiten, aber auch das Interesse an den Unterschieden, die das Band zwischen uns knüpften. So viel gab es zu erzählen, dass man sich zwischen den Themen nicht entscheiden konnte. Aber noch mehr gab es zu lachen - über all die wunderlichen Dinge des Lebens und die Zufälle, die auch uns zusammenbrachten. Es war der gemeinsame Musikgeschmack, der das Eis brach. Das stundenlange Telefonieren erwärmte die Herzen (tut mir leid, dass Du gerade einmal 2 Stunden Schlaf abbekommen hast!). 
Wir konnten über alles reden - so wie heute! 365 Tage später bist Du der Mittelpunkt meines Lebens und der Grund, weshalb ich jeden Morgen mit einem Lächeln in den Tag starte! Danke :)


Das Bilderbuch über Abenteuer und Liebe




Nach einem Jahr mit Dir sind viele Ereignisse zusammengekommen, die nicht auf einer Festplatte vergessen werden sollen. 12 Monate mit Lachen, Weinen, Grummeln, Planen, Organisieren, daran beinahe verzweifeln, Ruhe gönnen, neue Orte entdecken, Zeit für sich allein einräumen, Zeit zu Zweit finden, Unterstützen, Anspornen, Beruhigen, Vertrauen, Lieben... Festgehalten in einem Buch! 
Es dürfte interessant werden in ein paar Jahren darin zu blättern und mit einem Schmunzeln in Erinnerungen zu schwelgen. 




 



Es war viel Arbeit 47 große Ereignisse mit 203 Bildern so in Einklang zu bringen, dass jede Seite eine kleine Zeitreise ist. Aber es war eine wunderschöne Arbeit! Die Abenteuer mit Dir Revue passieren zu lassen, ist Begeisterung für ein Leben, dass ich mir nicht hätte schöner ausmalen können! 

Ich freue mich über das, was war, was ist und was sein wird. Mit Dir zusammen wird meine Leinwand des Lebens zu einem bunten, fröhlichen Bild, das wir jeden Tag aufs Neues verändern.

Deine Maren 






 

Montag, 16. Mai 2016

Die Hochzeitstorte

Am Wochenende war es soweit: die Hochzeit!
Nein, natürlich nicht meine eigene. Aber da ich die Verantwortung für die Hochzeitstorte hatte, war ich mindestens genauso nervös wie das Brautpaar. 
Um ehrlich zu sein, weiß ich noch gar nicht so recht, wo ich anfangen soll. Dir zu sagen, dass es ein schöner Tag war, ist völlig untertrieben! Denn es war ein Tag voller Schönheit, Vertrauen, Humor, Romantik, Zärtlichkeit und natürlich viel Liebe. Vielleicht kann Luciano De Creszenzo einen kleinen Eindruck darüber vermitteln:

"Wir sind alle Engel mit nur einem Flügel - um fliegen zu können, müssen wir uns umarmen!"

Ich lade Dich, lieber Leser, herzlich dazu ein Teil dieser Hochzeit zu sein. Denn diese Tage im Leben gilt es sich zu erinnern und sie fest im Herzen einzuschließen!




Zunächst versammelte sich die Hochzeitsgesellschaft im Standesamt für die Trauung. Leicht nervös wirkte der Bräutigam. Aber wie sollte man das auch nicht sein an so einem Tag?!
Der Moment vom Einzug der Braut wird mir unvergesslich bleiben. Der Stolz, die Liebe und die große Überwältigung in den Augen des Bräutigams und das Glück Beider in ihren Lächeln war überwältigend! Die Schönheit der Braut überstrahlte alles...


 















































 
In einem Schloss wurde dann ausgelassen gefeiert. Nach einem Sektempfang gab es das große Fotoshooting. Wann kommen schon mal alle zusammen, die wichtig sind für das eigene Leben? Also Rücken gerade, Augen auf und "Spaghettiiiiiiii"! 
Wie es oft Brauch ist, wurden Luftballons mit Kartenanhänger in den Himmel geschickt, damit die Wünsche der Gäste für das Brautpaar sich erfüllen können. Vielleicht hat jemand schon einen Luftballon gefunden?!



























 
Schließlich war es für mich soweit! Letzte Handgriffe für die Hochzeitstorte. Dann die große Spannung und Nervosität: Gefällt es ihnen? Ist es so geworden, wie sie es sich gewünscht haben? Schmeckt die Torte? Jedenfalls: Kurz vorm Nervenzusammenbruch!
ABER: alle Bedenken waren umsonst! Sie waren überwältigt und auch alle Gäste hatten ein zufriedenes Lächeln im Gesicht. 
Ich habe es tatsächlich geschafft! Meine Premiere ist gelungen. 










Eine dreistöckige Buttercreme- Torte wurde zum Hingucker der Kaffeetafel. Wie es sich das Paar wünschte, konzentrierte ich mich auf eine rein weiße Torte. Rosen, Schleierkraut & Co. trugen ihren Teil zu einer außergewöhnlichen Optik bei. Die Buttercreme- Rosen wurden auch floral aufgegriffen. 
Von oben nach unten, durften sich Brautpaar und Hochzeitsgäste auf folgende Geschmackserlebnisse freuen:

1. Zitronenkuchen mit Zitronen- Joghurt Buttercreme
2. Himbeer- Grieß Torte mit Schmand- Buttercreme
3. Mango- Limetten Torte mit Weißer Schokolade- Buttercreme










Solch ein traumhafter Tag wie dieser hat es verdient im Mittelpunkt zu stehen. Aus diesem Grund bekommst Du heute kein Rezept zum Nachbacken! Möchtest du es dennoch gern wissen, kannst du mich bei Interesse per Mail kontaktieren (Du findest die Adresse ganz unten im Fußzeilen- Bereich). 
Erfreue Dich mit dem Brautpaar an vielen Stunden voller Glück, Freude und Zufreidenheit - Einer Feier, die vom Lachen und Tanzen erfüllt war - Und einer Liebe, die ansteckender kaum sein kann!


Auf diesem Weg wünsche ich euch Beiden, Braut und Bräutigam, noch einmal alles Liebe und Gute für viele unvergessliche Jahre. 




Deine Frau Hummelsüß


Freitag, 13. Mai 2016

Es geht auch ohne Kuh!

Einfach, schnell und lecker soll es sein? 
Dann herzlichen Glückwunsch - Hier bist Du genau richtig!
Da es nicht immer eine Torte sein kann, muss es Rezepte geben für vollen Geschmack aber geringen Zeitaufwand. Lass Dich verwöhnen von frühlingshafter Leichtigkeit. 
Und der Clou daran: Kuh Elsa hat heute Pause! Denn dieser Leckerbissen kommt ohne Milchprodukte daher...


Rhabarber- Zitronen Gugel mit Grieß

 



Der April und Mai ist die Saison für Feinschmecker: Bärlauch, Erdbeeren, Rhabarber...
Hier überzeugen Zitrone, Rhabarber und Grieß fruchtig und leicht als kleine Gugelchen. Aber lasse Dich nicht von der Größe täuschen. Es erwartet Dich eine Geschmackskombination, die Lust auf mehr Frühling, Sonne und Auszeit macht!
Wie wäre es, wenn du Dir ein paar Kaffeegäste einlädst und sie mit diesem Genuss in einen Kurzurlaub auf den Balkon, oder die Terasse entführst? Sie werden es Dir danken! 
Die Gugel wären auch ein tolles Dessert für das nächste Picknick. Oder doch das süße Mitbringsel zur Grillparty? Egal wie, wann, wo - Nasch Dich frühlingsglücklich!





Ich wünsche Dir viel Spaß und einen guten Appetit!
Deine Frau Hummelsüß






Zutaten
(für 12-14 Gugel)

  • 2 Eier
  • 70g +2 EL Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Priese Salz
  • 100ml Sonnenblumenöl
  • 170g Dinkelmehl, Typ 630
  • 30g Weichweizengrieß
  • 1 TL Backpulver
  • 100g Rhabarber (bereits geputzt und klein geschnitten!)
  • 100ml Rote Beete- Saft

  • 5 große TL Puderzucker, gesiebt
  • 2 TL roter Saft, oder Holundergelee (+etwas Wasser)

Zubereitung

  1. Ofen auf 175°C, Ober- und Unterhitze vorheizen. Gugelförmchen fetten.
  2. Rhabarber mit Saft und 2EL Zucker für 1 1/2 Minuten aufkochen. Rhabarber in einem Sieb gut abtropfen und leicht abkühlen lassen.
  3. Eier mit Zucker, Vanillezucker und Salz luftig aufschlagen. Öl im dünnen Strahl unterschlagen. Mehl mit Grieß und Backpulver mischen. Zur Eimasse geben und kurz unterrühren. Abgetropften Rhabarber unterheben. Für ca. 15 Minuten backen. Auskühlen lassen.
  4. Puderzucker mit Saft, alternativ mit Gelee und etwas Wasser zu einem dicken Guss verrühren. Auf den Gugeln verteilen.

Mittwoch, 11. Mai 2016

Frauenpower - verpackt!

Wie ich Dir in meinem Post "Süße Generalprobe" verraten habe, erwartet mich diesen Monat eine wunderbare Aufgabe: Ich darf eine Hochzeitstorte backen :) 
Um genau zu sein, wird es noch diese Woche der Fall sein! Du kannst Dir gar nicht vorstellen, wie aufgeregt ich bin...
Aber bevor es soweit ist, kommt für jedes zukünftige Ehepaar der Tag des Abschieds aus dem Single-Leben. Für den Junggesellinnenabschied der Braut habe ich kleine Give-aways (Gastgeschenke) gebastelt. Darin enthalten: eine luftig-süße Überraschung!


Baiser - Miniberge mit zweierlei Schokolade




So klein und fein ist dieses Gebäck eine Freude für jeden Beschenkten! Denn bei jeder Feier kommt unweigerlich der Moment an dem man einen süßen Hunger verspürt. 
Und nach meinen Erfahrungen haben diese Luftikusse nicht lang überlebt!
Naschen in der Gemeinschaft macht eben doch am Meisten Spaß!





Besonders interessant dürfte es für Dich sein, dass es ganz einfach nachzumachen ist! So einfach, dass ich es Dir hier in wenigen Sätzen erklären kann!
Damit wünsche ich Dir ganz viel Spaß!

Du schlägst 3 Eiweiß mit 3-4 EL gesiebten Puderzucker zu Eischnee auf. Der Eischnee muss seidig glänzen. In der Zwischenzeit kannst du ein Backbleck mit Backpapier auslegen und den Ofen auf 125°C, Ober- und Unterhitze vorheizen.
Den Eischnee füllst Du in einen Spritzbeutel mit Lochtulle und spritzt kleine Berge auf das Backpapier. Für 10 Minuten müssen sie nun backen! Danach lässt Du sie über Nacht im Ofen auskühlen. In all der Zeit die Ofentür nicht öffnen!

Am nächsten Tag schmilzt du jeweils 50g laktosefreie Vollmilch- und Weiße Schokolade. Tauche den Boden der Miniberge in die Schoki und streife es leicht ab. Das muss nun fest werden. Kleine Dekoperlen kannst du vorsichtig oben aufstecken!




Für die Verpackungen habe ich Scrapbooking-Papier mit den Maßen 15x15cm genommen. Diese habe ich mit dem Punchboard so vorbereitet, dass ich Kästchen mit einer Breite und Tiefe von 4cm und einer Höhe von 5cm erhielt (Um zu wissen, an welche Stellen Du falzen musst, gibt es Umrechner für das Punch-Board im Internet!). Danach habe ich die Kästchen mit Tintenflecken verschönt. 
Für den Deckel habe ich mich für weiße Stoffblumen entschieden. Unter dem beschrifteten Transparentpapier habe ich farbiges Papier ausgestanzt, um einen Kontrast zu  bilden. 
Besondere Dekorationen bilden das weiße, dünne Satinband und die Halbperlen. 

Deine Frau Hummelsüß




Montag, 9. Mai 2016

Muttertag für Prinzessinnen

Sie liebt Dich, noch bevor sie Dich gesehen hat! Sie bleibt für Dich erreichbar, auch wenn sie nicht immer anwesend ist. Ihre Erziehung ist lehrreicher als hundert Gelehrte...
Das sind unser aller Mütter! 
Und wenn wir Kinder mal ganz ehrlich sind, dann ist der Muttertag nicht nur an einem Tag im Jahr. Denn so wie sie immer für uns da sind, sollten auch wir Kinder 365 Tage im Jahr die Mamas feiern!


Rhabarber- Tarte



Mütter haben meist so einige Jobs: Full-Time Ehefrau, Full- Time Mutter, beste Freundin, selber Tochter sein, alles nebenbei zum eigentlichen Job! Danach noch Waschfrau, professionelle Einkäuferin, Köchin, Bäckerin, Managerin im privaten Bereich...
Was viele aber allzu oft vergessen ist, das Mütter vor allem eins sind: Frauen! Individuelle Menschen, die ihre eigenen Interessen und Wünsche haben. Und solang die Tage keine 36, oder 48 Stunden bekommen, ist es an uns Kindern (und Ehemännern) ihnen zusätzliche Zeit nur für sich zu verschaffen. 







In einer Mutter steckt nämlich viel mehr: Liebe, Begehren, Witz, Einfallsreichtum, Sensibilität, Verständnis und viel Geduld. 
Und in jeder Frau steckt noch ein Kind, das darauf wartet sich austoben zu können: im Designer-Laden oder in der Schuh- und Taschenfabrik, um dann in einem Süßigkeiten-Pool mit Glitzerkrönchen und Feenstaub zu landen. 
Das ist für all die Mütter, die nie die Prinzessin in sich vergessen haben!

In bedingungsloser Dankbarkeit und unendlicher Liebe zu Dir, liebe Mama
Deine Maren! 







Zutaten

  • 150g Dinkelmehl, Typ 603
  • 3 große EL gesiebter Puderzucker
  • 1 Prise Salz
  • 60g laktosefreie Butter, z.B. "LAC Süßrahmbutter"
  • 1 Ei


  • 2 mittelgroße Stangen Rahabarber
  • 200ml roter Multivitaminsaft, oder Himbeersaft
  • 1/2 Päckchen Fruchtpuddingpulver, Himbeergeschmack


Zubereitung

  1. Mehl mit Puderzucker und Salz mischen. Butter in Flöckchen und das Ei dazugeben. Zu einem glatten Teig verkneten. In einer gefetteten Tarteform mit Hebeboden zu einem Boden andrücken. Dabei Ränder hochziehen. Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen. Für mind. 30 Minuten kalt stellen.
  2. Ofen auf 200°C, Ober- und Unterhitze vorheizen. Tarte für 15 Minuten gold-braun backen. Auskühlen lassen.
  3. Rhabarber waschen und putzen. In dünne Scheiben schneiden. Mit 100ml Saft aufkochen und für 3 Minuten köcheln lassen, sodass der Rhabarber weich wird. Restlichen Saft mit dem Fruchtpuddingpulver glatt rühren. In das Kompott einrühren und unter Rühren dick werden lassen.
    Kompott auf dem Tarteboden verteilen. Auskühlen lassen.
  4. Sahne mit dem Zucker sehr steif schlagen. Frischkäse mit dem Puderzucker aufschlagen. Sahne unterheben. Auf dem Rhabarber vorsichtig verteilen. Kalt stellen.
    Mit Dekoperlen und Blumen verzieren.