Sonntag, 30. Oktober 2016

Granatapfel und Mohn für das Bloggerglück!

Die Frage ist: kann man sich in Cupcakes verlieben? Darauf habe ich keine Antwort. Allerdings stehe ich noch immer ganz verzückt vor diesen neuen Cupcakes. Vielleicht ist es nicht unbedingt eine Cupcake-Liebe, aber wenigstens Begeisterung! Begeisterung für dieses süße Backresultat aber vor allem für den Backprozess an sich. Sollte es einen Backgott geben, dann war er (oder sie) von Anfang bis Ende an meiner Seite. Hach, ich kann nicht aufhören zu schmachten...


Mohn-Granatapfel Cupcakes, mit Saure Sahne- Weiße Schokolade Frosting





Irgendwie ist es ein Befreiungsschlag. Denn wenn ich ganz ehrlich bin, war ich in den letzten Wochen etwas frustriert. Das Backen, Kochen und Posten, vor allem das Fotografieren, war für mich nicht mehr zu 100% zufriedenstellend. Ja, das liegt auch an meinem Perfektionismus. Nur wenn ich neue Ideen mit Dir teilen will, dann muss es auch mich zufriedenstellen. Leider hat es das nicht immer. Das hat mich geärgert, deprimiert, enttäuscht... Vielleicht war es das, was ich gebracuht habe, um wieder zu dem Punkt zu finden, der mich glücklich macht. Das ich jetzt einen Post online stellen kann, der mich ausfüllt und mich glücklicher macht als je zuvor. 
Immer dieselbe Qualität zu halten, ist ganz schön schwer. Vor allem, wenn man den ganzen Tag noch arbeitet und die alltäglichen Dinge des Haushalts auf einen warten. Familie und Freunde wollen ein Stück von einem haben. Verständlich! Und zwischen alldem ist es noch viel wichtiger die Liebe nicht zu vergessen. Die Liebe zu dieser einen Person, die dich ausfüllt und die Liebe zur eigenen Person. 


 
























Wie meine Eltern schon immer sagten: "Aus den schlechten Zeiten lernt man!"
Meine letzten Wochen waren nicht schlecht, aber aus der Bloggerperspektive auch nicht toll. 

Diese wunderschönen Cupcakes haben mich zurückgeholt:
Zurück in das Bloggerleben, das ich so liebe. 
Zurück in die Leidenschaft für das Rühren, Schwenken und Kneten. 
Zurück in das liebevolle Gestalten und Ausschmücken für die Foodfotografie. 
Zurück in den zweiten Teil von mir. 
...und es ist schön, dass Du dabei bist! Schön, dass Du diesen tollen Moment mit mir teilst!

Deine Frau Hummelsüß






Zutaten
(für 10 Cupcakes)

  • 100g weiche, laktosefreie Butter
  • 60g Puderzucker, gesiebt
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eier
  • 100g laktosefreie Saure Sahne
  • 120g Weizenmehl, Typ 405 
  • 1 TL Backpulver
  • 1 EL gemahlener Mohn
Für das Saure Sahne- weiße Schokolade Frosting 
  • 150g weiche, laktosefreie Butter
  • 100g Puderzucker, gesiebt
  • 50g + 10g laktosefreie Weiße Schokolade
  • 100g laktosefreie Saure Sahne
  • ca. 10 EL Granatapfelkerne



Zubereitung

  1. Den Ofen auf 175°C, Ober- und Unterhitze vorheizen. Muffinblech mit 10 Papierförmchen auslegen. 
  2. Butter mit Puderzucker schaumig aufschlagen. Eier einzeln unterrühren. Saure Sahne esslöffelweise unterrühren. Mehl mit Backpulver mischen. Über die Ei-Butter Masse sieben. Mohn dazugeben. Nur solang rühren, bis alle Zutaten feucht sind. Auf die Muffinförmchen verteilen. Für 20 Minuten backen. Auskühlen lassen. 
  3. Granatapfelkerne aus dem Granatapfel lösen. Zur Seite stellen. 
  4. Schokolade über dem heißen Wasserbad schmelzen. Herunternehmen und handwarm abkühlen lassen. 
  5. Butter  mit dem Puderzucker luftig aufschlagen. Geschmolzene Schokolade teelöffelweise unterschlagen. Ebenso mit der Sauren Sahne verfahren. 
  6. Frosting in einen Spritzbeutel mit Sterntulle füllen. Häubchen auf die Muffins spritzen. Granatapfelkerne auf das Frosting geben. Über die restliche, ungeschmolzene Schokolade mit einem Messer fahren, sodass Späne entstehen. Dekorativ auf den Cupcakes anrichten. Bis zum Verzehr kühlen.

Dienstag, 25. Oktober 2016

Gerollt, gefüllt - geschafft!

Nun habe ich es auch schwarz auf weiß: ich bin eine Masterette! 3 Jahre Bachelorstudium und 2 Jahre Master. Ganze 5 Jahre hat es gedauert den akademischen Grad in der Tasche zu haben. Und weil das nicht immer ein "Zuckerschlecken" war, sollte es zur Feier des Tages das richtige Zuckerschlecken werden. Ich nahm mir ein Projekt vor, das mich bisher in ehrwürdiges Schweigen versetzte: eine Biskuitrolle backen. Und jetzt, wo ich es doch gewagt habe, habe ich gleich etwas dazu gelernt: keine Angst haben, sondern machen! Das klappt schon irgendwie *zwinker*

Gewürz-Apfel Biskuitrolle, mit Zimt-Mascarpone





Zugegebnermaßen klingt das nach einem weihnachtlichen Rezept. Da wir aber in gerade einmal zwei Monaten mit vollgeschlagenem Bauch auf der Couch sitzen werden und unseren Weihnachtsbaum bewundern, kann man dieses aromatische Backen schonmal vorziehen! Außerdem wollte ich die herrlichen Äpfel meiner Schwiegereltern aus dem heimischen Garten verwerten. So saftig... BIO-Äpfel in Reinform! Und bei Äpfeln lag der Gedanke an Zimt sehr nah. Das ist doch irgendwie einleuchtend, oder?
Da ich den Masterette-Tag mit meiner Familie verbrachte, gebe ich offen und ehrlich zu, dass ich mich ausgerechnet an diesem Tag getraut habe eine Biskuitrolle zu backen, weil meine Mama da war. Mit ihrer jahrzehntelangen Backerfahrung hätte sie sofort einschreiten und mir die Schneebesen-Leviten lesen können. Nein, Spaß. Eigentlich hat sie genau richtig reagiert: sie hat mir über die Schultern geschaut, aber mich machen lassen. Denn einfach so ins kalte Wasser zu springen, ist manchmal die beste Art zu lernen. 
Als der Teig fertig gebacken war...was soll ich sagen: Herzchenaugen! Das hat wirklich super geklappt. Lustig wurde es dann als es um die Dekoration der Rolle ging: 2 Frauen, die über einem Gebäckstück die Köpfe zusammensteckten rund um die Frage: "Wie bekommen wir jetzt die spitzen Tuffs hin?" So einige Backuntensilien wurden dann zu Rate gezogen. Aber schlussendlich war es die einfachste Lösung: ein Gefrierbeutel. Warum einfach, wenn es auch umständlich geht? *lach*
Der Geschmack? Nein, da greife ich nichts vorweg! Spring' ins kalte Wasser - es lohnt sich 1000 Mal! 

Deine Frau Hummelsüß 




 











 





Zutaten
(für ca. 12 Scheiben)

  • 3 Eier
  • 60g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 80g Weizenmehl, Typ 405
  • 1 TL Backpulver
  • 1 gut gehäufter TL Spekulatiusgewürz
  • 2 EL Zucker
  • 100g weiche, laktosefreie Butter
  • 100g gesiebter Puderzucker
  • 1 TL Zimt
  • 500g laktosefreie Mascarpone
  • 3 mittelgroße Äpfel
  • 1 EL Zitronensaft



Zubereitung

  1. Ofen auf 180°C, Ober- und Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. 
  2. Eier trennen. Eiweiß mit Zucker und Salz sehr steif schlagen. Eigelbe unterheben. Mehl mit Backpulver und Spekulatiusgewürz mischen. In 3 Portionen über den Eischnee sieben und vorsichtig unterheben. Biskuitteig auf dem Backblech verteilen und glatt streichen. Für 12 Minuten backen. 
  3. Ein Küchentuch mit 2 EL Zucker bestreuen. Den gerade fertig gebackenen Biskuit aus dem Ofen nehmen, auf das Küchentuch stürzen und vorsichtig das Backpapier abziehen. Nun von der Längsseite dicht einrollen. Abkühlen lassen. 
  4. Puderzucker mit Zimt mischen. Mit der Butter schaumig aufschlagen. Mascarpone esslöffelweise unterrühren. Äpfel waschen, schälen, vierteln und entkernen. In kleine Würfel schneiden. Mit dem Zitronensaft vermengen.
  5. Biskuit vorsichtig entrollen. 2/3 Mascarponecreme auf den Biskuit streichen. Dabei zu den Seiten ca. 1cm frei lassen. Äpfel darauf verteilen. Eng aufrollen und vom Küchentuch entfernen. Auf eine Kuchenplatte setzen.
  6. Restliche Creme in einen Gefrierbeutel füllen und die Spitze klein abschneiden. Mehrere kleine Tuffs auf die Rolle setzen. Nach Belieben verzieren.

Freitag, 21. Oktober 2016

R.I.P.-Cupcakes für Halloween

Das ist meine Premiere! Noch nie zuvor habe ich etwas für Halloween gebacken. Das liegt vielleicht daran, dass ich als Kind lieber zum St. Martinstag umhergezogen bin, um zu singen und dafür Süßigkeiten zu bekommen. Aber bekanntlich gibt es für alles ein erstes Mal. Das Rad habe ich sicherlich nicht neu erfunden mit diesen kleinen gruseligen Cupcakes, aber sie gefallen mir sehr gut - und noch besser ist ihr Geschmack *nomm*

Halloween: R.I.P.-Cupcakes, nach Maulwurfkuchen Art





Irgendwie ist an Halloween nicht nur alles gruselig, sondern auch etwas makaber. Natürlich alles mit einem Augenzwinker betrachtet. Und dennoch kommt man sich zwischenzeitlich für einen kurzen Moment komisch vor, wenn man urplötzlich den Maulwurfkuchen als gute Grundlage für Gräber sieht! Aber es war nur ein kurzer Moment, der schnell durch noch mehr Kreativität abgelöst wurde. 
Das es nun Rest in peace-Cupcakes geworden sind, war ursprünglich so nicht vorgesehen... Aber wie das mit der Planung von Blogbeiträgen so ist: der Moment macht das Backen! 
Noch mehr freut mich, dass ich für diese Leckerbissen tatkräftige Unterstützung hatte (wenn auch nach dem Motto: "Hier! Hilf mir mal!" lach). Meine bessere Hälfte hat diese Totenkreuze zusammengebastelt. Und das mag etwas heißen, wenn ein vielleicht nicht ganz geduldiger Mensch sich die Zeit nimmt aus Zahnstochern eine Cupcake-Dekoration zu basteln. 
Mein Dankeschön hat er dann auch gleich verputzt - natürlich ohne Totenkreuz.

Ich wünsche allen ein schaurig-schönes Halloween!
Deine Frau Hummelsüß


 

 



























Zutaten
(für 12 Cupcakes)


  • 100g laktosefreie Butter
  • 80g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eier
  • 150g Weizenmehl, Typ 405
  • 1 TL Backpulver
  • 3 EL Backkakao
  • 150ml laktosefreie Milch
  • 350ml laktosefreie Milch
  • 1 Packung Schokopuddingpulver
  • 2 EL Zucker
  • 200g laktosefreie Schlagsahne
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • 6 laktosefreie Butterkekse
  • 30g Zartbitterschokolade
  • 6 Schaschlikspieße
  • 6 Zahnstocker
  • etwas Garn


Zubereitung

  1. Ofen auf 175°C, Ober- und Unterhitze vorheizen. Muffinblech fetten.
    Butter mit Zucker und Salz luftig aufschlagen. Eier einzeln für mindestens 30 Sekunden unterschlagen. Mehl mit Backpulver und Kakao mischen. In 3 Portionen zur Ei-Masse geben. Dabei im Wechsel mit der Milch arbeiten. Teig auf die Muffinförmchen verteilen und glatt streichen. Für 20 Minuten backen. Auskühlen lassen. 
  2. Aus 350ml Milch, Zucker und Puddingpulver einen Pudding kochen. Etwas Frischhaltefolie direkt auf den Pudding legen, sodass sich keine Haut bilden kann. Abkühlen lassen. 
  3. Muffins mit einem Teelöffel aushöhlen. Dabei einen Rand von einem halben Zentimeter stehen lassen. Ausgehöhlten Teig in einer Schüssel fein zerkrümeln. Pudding glatt rühren. Auf die ausgehöhlten Muffins verteilen und glatt streichen. In den Kühlschrank stellen. 
  4. Sahne mit Vanillezucker sehr steif schlagen. In einen Spritzbeutel mit Tulle füllen. Sahne auf die Muffins spritzen, sodass sich ein kleiner Berg bildet. Zerkrümelten Teig auf die Sahneberge verteilen, dabei leicht andrücken. Für mindestens 1 Stunde kühlen.
  5. Schokolade über dem heißen Wasserbad schmelzen. Kekse einmal in der Mitte durchbrechen (das muss nicht schön aussehen!). Mit einem dünnen Pinsel RIP auf die Kekshälften schreiben und in die Cupcakes stecken. 
  6. Schaschlikspieße einmal vorsichtig in der Mitte teilen. Jeweils einen Zahnstocher waagerecht an einem Schaschlikspieß mit Garn befestigen, sodass ein Grabkreuz entsteht. Kreuze in die Cupcakes stecken. 

Sonntag, 16. Oktober 2016

Chocoholic Sonntagsglück

Gestresst von der Woche? Mal wieder ein hartes Wochenende verlebt? Oder irgendwie stimmt etwas nicht? Solche Momente verlangen nach schneller Besserung. Und genau dafür hat das liebe Universum die Schokolade erschaffen! Ein Glücksmoment, den wir uns ganz einfach selbst bereiten können. Weil es manchmal eine Extraportion Glück braucht, habe ich diesen Chocoholic-Gugelhupf kreiiert - mit dem Keks, der alles etwas besser macht: OREO!


Scholaden-Gugelhupf, mit OREO-Topping







Es ist mal wieder soweit: der Lieblingskeks muss seine motivierende Pflicht erfüllen. Aber dieses Mal bekommt er tatkräftige Unterstützung von der "Lieblingsnascherei" Schokolade. Und das alles in einem Kuchen! Wenn man so will ein "Glücklichmacher-Gugelhupf". Das passt ganz gut. Denn mit meinem veganen Kaffee-Schoko-Gugelhupf konnte ich schon Morgenmuffel ganz leicht glücklich machen.
Dieser Schokoladen-Gugelhupf mit OREOs ist vielleicht ein Kuchen für den Wochenausklang. Ein Stück davon im Mund verstreicht alle bösen Gefühle der nicht so gut gelaufenen Tage, aber gibt ein gutes Gefühl für die kommende Woche. Eben ein richtiger Sonntagskuchen *zwinker*

Übrigens: der Guss des Gugelhupf ist mal keine geschmolzene Schokolade. Dieses Mal ist es ein einfacher Guss, den meine Ma schon immer auf ihren Schoko-Blechkuchen gemacht hat und der mir jedes Mal ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Dafür brauchst Du nur Puderzucker, etwas Backkakao und Wasser. Der Vorteil von diesem Guss ist, dass er nicht so hart wird wie ein Schokoladenguss. Außerdem zieht er etwas in den Kuchen ein und macht ihn so herrlich saftig! Einfach wunderbar...
So, nun genug der Worte! Deinem Sonntagsglück möchte ich nicht weiter im Wege stehen. 


Viel Back- und Genussspaß wünscht Dir
Deine Frau Hummelsüß




Zutaten

  • 100g Zartbitterschokolade
  • 100g laktosefreie Vollmilchschokolade mit Milchcremefüllung
  • 150g laktosefreie Butter
  • 3 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 100g Zucker
  • 300g Weizenmehl, Typ 405
  • 2 TL Backpulver
  • 3 EL Backkakao
  • 150ml laktosefreie Milch
  • 150g Puderzucker (gesiebt)
  • 2 EL Backkakao
  • 5-6 OREO-Kekse 




Zubereitung

  1. Ofen auf 175°C, Ober-und Unterhitze vorheizen. Gugelhupfform fetten und mit etwas Mehl, oder Semmelbröseln ausstreuen. 
  2. 100g Zartbitterschokolade in Stücke brechen. Über dem heißen Wasserbad schmelzen. Etwas abkühlen lassen. Restliche Schokolade mit Milchcremefüllung hacken. 
  3. Eier trennen. Eiweiß mit Salz sehr steif schlagen. 
  4. Eigelbe mit Butter und Zucker schaumig rühren. Geschmolzene Schokolade unterrühren. Mehl mit Backpulver und Kakao mischen. Im Wechsel mit der Milch zur Ei-Fett Mischung geben. Gehackte Schokolade unterrühren. Eiweiß vorsichtig unterheben.
  5. Teig in die Form füllen und glatt streichen. Für 45 Minuten backen.
    Erst in der Form für 10 Minuten abkühlen lassen. Aus der Form auf einen Kuchenteller stürzen. Vollständig auskühlen lassen. 
  6.  Puderzucker und Kakao mit etwas Wasser zu einem dicken Guss anrühren. Über dem Kuchen verteilen.
    Oreos fein hacken. Auf den Guss streuen.

Dienstag, 11. Oktober 2016

Gefüllte Laugenbrötchen

Das größte Volksfest Deutschlands ist vorbei: das Oktoberfest! Ich muss gestehen, dass ich noch nie dort war. Viele Städte organisieren dann ihr eigenes Oktoberfest. Auch in meiner Stadt Erfurt, am Fußes des Erfurter Doms konnte man es sich in Dirndl und Lederhose gut gehen lassen. Riesenrad, Maß Bier und Haxn inklusive. Ich persönlich bin mehr der Typ für eine gute Laugenbrezn. Um diese bayrische Leckerei nachzumachen braucht es nicht viel. Das Brezn formen habe ich mir auch gleich gespart. Aber dafür mir ein tolles Rezept für gefüllte Laugenbrötchen ausgedacht:



Laugenbrötchen Rezept, mit Zucchini-Hack Füllung







Nomm, nomm, nomm... wenn ich mir die Bilder so ansehe, bekomme ich schon wieder Hunger!
Helle "Semmeln" muss es ja nicht immer zum Frühstück geben. Wenn es richtig deftig sein soll, dann würde ich mich für ein Laugenbrötchen entscheiden. Außerdem müssen Laugenbrötchen nicht immer nur mit grobem Salz bestreut werden. Mohn, Sesam und andere Körner dürfen es auch gern sein. Für das erste Mal Laugenbrötchen backen, wollte ich dann aber doch den Klassiker.
Das Besondere an diesen Brötchen ist, dass sie nach dem Aufgehen des Hefeteigs kurz in einer heißen Lauge aus Wasser, Salz und Natron baden müssen. Daher der Name und der einzigartige Geschmack.

Morgens gemacht, war die Frage: Was gibt es zum Mittagessen? Und da ich nicht bis zum nächsten Morgen auf diese leckeren Brötchen warten wollte...naja, den Rest kannst Du Dir sicher denken *zwinker*
Erst werden die aufgeschnittenen Laugenbrötchen mit Käse überbacken. Das ist schon mal ein sehr guter Anfang! Danach Hackfleisch und Zucchini in der Pfanne knusprig anbraten. Den Dip kurz anrühren. Fertig ist das üppig belegte Laugenbrötchen. Alffo ifff bin ganzfff begeifffftert! *lach*

Mit den allerbesten Grüßen an Dich
Deine Frau Hummelsüß


















 








 

Für die Laugenbrötchen

(ca. 12 Stück)

500g Dinkelmehl (Typ 630), 500g Weizenmehl (Typ 405), 1/2 TL Salz, 3EL Olivenöl, 1 Päckchen Trockenhefe, 300ml Buttermilch, 250ml lauwarmes Wasser zu einem glatten Teig verkneten. Zugedeckt, an einem warmen Ort für ca. 1h gehen lassen. Teig in gleich große Stücke teilen. Zu Stangen formen und auf bemehlter Arbeitsfläche noch einmal 10 Minuten zugedeckt ruhen lassen. Ofen auf 200°C, Ober-und Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen (wichtig!).

Für die Natronlauge 1 Liter Wasser mit 1 EL Salz und 3EL Natron aufkochen.
Vorsicht: schäumt stark! Darf nicht mit den Händen in Berührung kommen!
Teigstücke in das kochende Natronwasser geben und für ca. 30 Sekunden darin ziehen lassen. Mit einem Schaumlöffel herausnehmen und auf das Backblech legen. Mehrmals kreuzweise einschneiden und mit groben Meersalz bestreuen. Für ca. 20 Minuten backen.

Sollen die Brötchen eingefroren werden, musst Du das Salz auf den Brötchen weglassen! Das Salz würde den Brötchen beim Einfrieren und Auftauen die Feuchtigkeit entziehen.






Für die Laugenbrötchen Füllung

(für 2 gefüllte Brötchen)


Grill des Ofens auf 200°C vorheizen. 30g Emmentaler reiben. Laugenbrötchen längs aufschneiden, aber nicht durschneiden. Innenseiten der Stangen mit Käse bestreuen und auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech gold-braun überbacken.
1/2 Zucchini waschen, vierteln und in Scheiben schneiden. 
Eine Pfanne mit 1EL Olivenöl erhitzen. 150g Hackfleisch darin krümelig anbraten. Zucchini dazu geben und ebenfalls anbraten. Mit Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer abschmecken. 
100g Schmand mit 50g Quark verrühren. Petersilie waschen, Stiele entfernen und hacken. Zum Schmand dazugeben. 
Laugenstangen mit ca. 2EL Schmandquark füllen, darauf Hack-Zucchini Mischung geben. Mit gehackter Petersilie bestreuen.

Freitag, 7. Oktober 2016

Frühstück mit Cupcakes

Ein kleiner Beitrag für alle Stressgeplagten der Arbeitswoche:
Hier kommen die ultimativen Frühstückscupcakes. Da ist alles drin, was man für einen guten Start in den Tag braucht: Obst, Marmelade, Cornflakes, Müsli - und achja: Schokolade *zwinker*




Banane-Heidelbeer Cupcakes, mit Schoko-Créme fraîche und Müsli-Topping




Diese Cupcakes sind nach einem ganz einfachen Prinzip entstanden: "Oh, die Bananen sind ganz schön reif. Die muss ich verarbeiten!" Und schwups waren sie zerdrückt im Cupcake-Teig. Dann bekamen sie einen Satz heiße Ohren. Und 20 Minuten später waren sie der Grund für einen lockeren, fluffigen Teig. Mit der Besonderheit von ganz viel Heidelbeermarmelade als kleiner Überraschungskern. Aber bei Muffins sollte es nicht bleiben. Auch die angefangene Packung Schokolade musste weg. Also habe ich sie im Handumdrehen geschmolzen und mit herrlicher Créme fraîche vereint. Darüber kamen keine extra angefertigten Schokostreusel, sondern mein Frühstücksmüsli, dass ja sowieso da war. Das nenne ich Resterverwertung!
Wenn Frühstück immer so eine Nascherei sein könnte...

Komm gut in den Tag! Das Wochenende steht schon in den Startlöchern :)
Deine Frau Hummelsüß






Zutaten
(für 12 Cupcakes)

  • 100g weiche, laktosefreie Butter
  • 70g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eier
  • 2 sehr reife Bananen
  • 125g Weizenmehl, Typ 405
  • 2 TL Backpulver
  • 3 EL Backkakao
  • Heidelbeerkonfitüre (mind. 12 TL)


    Für das Topping
  • 130g weiche, laktosefreie Butter
  • 4EL gesiebter Puderzucker
  • 100g Créme fraîche
  • 70g Zartbitterschokolade
  • Müsli nach Wunsch



Zubereitung

  1. Ofen auf 175°C, Ober-und Unterhitze vorheizen. Ein 12er Muffinblech leicht fetten, oder mit Papierförmchen auslegen. 
  2. Butter mit Zucker, Vanillezucker und Salz schaumig aufschlagen. Eier einzeln unterrühren. Bananen schälen und mit einer Gabel zu Mus zerdrücken. Mehl mit Backpulver und Kakao mischen. In 3 Portionen und im Wechsel mit dem Bananenmus zur Eimasse geben. 
  3. In die Muffinförmchen zunächst 1/3 Teig einfüllen. Darauf 1 TL Konfitüre setzen. Restlichen Teig darauf geben und glatt streichen. Für 20-22 Minuten backen. Auskühlen lassen. 
  4. Schokolade über dem heißen Wasserbad schmelzen. Auf Handwärme herunterkühlen lassen. Derweil Butter mit Puderzucker sehr luftig aufschlagen. Erst Créme fraîche, dann Schokolade teelöffelweise unterschlagen. In einen Spritzbeutel mit Sterntulle füllen und Häubchen auf die Cupcakes spritzen. Müsli darüber streuen.

Sonntag, 2. Oktober 2016

Blonde Brownies?!

Wenn ich ganz ehrlich sein soll, dann sind diese Blondies aus der Not heraus entstanden. Ich wollte unbedingt etwas Tolles backen, hatte aber keine Lust einen großen Einkauf zu tätigen. Also habe ich die Vorratsschränke und den Kühlschrank durchforstet. Eine angebrochene Tafel weiße Schokolade, ein paar Limetten, einen Rest Butter, ein angebrochenes Glas Marmelade und etwas Popcorn-Mais. Da hatte ich den Blitzgedanke: dieses Mal gibt es blonde Brownies! Also schnell die Butter mit der Schokoalde schmelzen. Die Eier aufschlagen. Ein bisschen Mehl und Grieß dazu. Und schon können die Blondies in den Ofen. Derweil das Popcorn aufploppen lassen und die Limetten in Scheiben schneiden. Fertig ist ein kleines Blondie-Törtchen!

Blondie-Törtchen, mit Popcorn Topping und Limette







Das verlängerte Wochenende muss genutzt werden. Deswegen gibt es heute nicht viel zu sagen!
Außer: ich wünsche euch allen ganz viel Spaß und noch mehr Erhohlung. Die Aussicht auf eine verkürzte Arbeitswoche wird sicher viele Gesichter zum Lächeln bringen. Tragt die gute Laune doch an alle Arbeitskollegen weiter und rührt dieses schnelle Törtchen zusammen! 

Genießt den zusätzlichen freien Tag!
Eure Frau Hummelsüß








 


Zutaten
(für ca. 10 Stück)

Für die Blondies


  • 125g laktosefreie Butter
  • 100g laktosefreie Weiße Schokolade
  • 2 Eier
  • 50g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • Saft und Abrieb 1 Limette
  • 100g Weizenmehl, Typ 405
  • 1 gestrichener TL Backpulver
  • 2 EL Weichweizengrieß


Für das Popcorn-Topping


  • 6-8 EL Ciztrus-Konfitüre
  • 30g Popcorn-Mais
  • 1 EL neutrales Öl, z.B. Sonnenblume
  • 2 Limetten






Zubereitung

  1. Ofen auf 175°C, Ober- und Unterhitze vorheizen. Springform mit 18cm Durchmesser fetten.
  2. Butter und Schokolade in Stückchen in einem Topf bei geringer Hitze schmelzen. 
  3. Eier mit Zucker, Salz, Limettensaft und Limettenabrieb sehr schaumig schlagen. Noch warme Butter-Schoko Mischung unterschlagen. Mehl mit Backpulver und Grieß mischen. Schnell unter die Ei-Schokomasse heben und nicht zu lang rühren. 
  4. Glatt gestrichen in der Form für 25-30 Minuten backen. Bei der Stäbchenprobe sollte noch dickflüssiger Teig am Stäbchen kleben bleiben. Auskühlen lassen.
  5.  Öl mit Popcorn-Mais in einem Topf mit Deckel erhitzen. Nach und nach ploppen die Maiskörner auf. Um sicherzugehen den Topf hin und her schwenken, damit alle Körner aufploppen. Etwas abkühlen lassen.
  6. Marmelade glatt rühren. Ca. 2-3 EL benutzen, um den Kuchen ringsherum dünn einzustreichen. Das Popcorn auf dem Kuchen drapieren. Mit restlicher Marmelade beträufeln. Limetten heiß abwaschen und trocken reiben. In dünne Scheiben schneiden. Damit den Kuchenrand einkleiden.